Miselerland: Ausflüge in die Natur 

Das »Miselerland« ist eine Naturregion. Spaziergänger oder entdeckungsfreudige Wanderer werden auf ihre Kosten kommen. Die vielen, nach Themen angelegten, Wanderwege erlauben es eine große Artenvielfalt, sowohl in der Fauna als auch in der Flora, zu entdecken.

Die Wege sind so angelegt, dass der Spaziergänger sich leicht zurechtfindet: befestigte Wege und Beschilderung, verständliche Beschilderung, informativ und erklärend. Verschiedene sind didaktisch oder pädagogisch ausgerichtet: die Natur entdecken mit allen Sinnen und für jedes Alter! Detaillierte Prospekte stehen Ihnen an allen Touristikinformationspunkten der Region zur Verfügung.

     

Mediterraner Garten

Der Mediterrane Garten in Schwebsange, in dem man Feigenbäume, Kiwi-Sträucher, Kaki Bäume und viele andere für die Gegend atypischen Pflanzen findet, ist etwas ganz Besonderes. Dieser Garten gilt als das lebende und pädagogische Beispiel für ökologische Gartenkunst und den Natur- und Umweltschutz. Ein Umweg dorthin lohnt sich!

Der mediterrane Garten in Schwebsingen ist ein privater Sammlergarten, der in den letzten 30 Jahren von Charles Roovers und Dieter Lingener gestaltet und unterhalten wurde.

Der 15 Ar großer Garten versammelt heute einen Pflanzenbestand von rund 1.000 verschiedenen Arten und Sorten. Einen Schwerpunkt bilden dabei mediterrane und andere Arten aus subtropischen bis tropischen Klima-gebieten, die im milden Weinbauklima der Mosel prächtig gedeihen.

Aufgrund des breit gestreuten Sortimentes bietet der Garten während der gesamten Saison ein attraktives Angebot an blühenden Pflanzen.

        

Mediterraner Garten
89, route du vin
5447-Schwebsange
Tel: 26 66 55 37

Öffnungszeiten
1. Mai bis 30. September

von Dienstag bis Freitag
und jedes 1. Wochenende im Monat
jeweils von 14.00 bis 17.00h

     

Naturreservat »Haff Réimech«

Setzen Sie Ihren Spaziergang im Naturreservat Haff Réimech fort, hier finden eine Vielzahl an Vogelarten und seltenen Blumen Schutz. Auf dem Gebiet dieser ehemaligen Kiesgruben erstreckt sich das Naturreservat auf einer Fläche von 80 ha, mit ungefähr dreißig Weihern und mehr als 220 verschiedenen Vogelarten.

Dieses Naturschutzgebiet von 153 ha gibt auf seinem Lehrpfad einen Einblick in das heimische Ökosystem. Der Waldbestand wird seiner natürlichen Entwicklung überlassen.

Das bedeutende Feuchtgebiet liegt zwischen der Mosel und den Weinbergen und entstand in einem ehemaligen Kiesgrubengebiet. Auf zwei Naturerlebnispfaden von jeweils circa 2,5 km mit einigen Aussichtshütten kann man die einmalige Vogelwelt, die hier ideale Lebensbedingungen vorfindet, beobachten.

Das Naturschutzgebiet Haff Réimech ist das größte Feuchtgebiet im Großherzogtum. Es liegt im Tal der Mosel zwischen Schengen und Remich gelegen. Es ist eine alte Fläche von Kies, die Oberfläche erstreckt sich über 280 ha (Naturschutzgebiet, jedoch hat eine Fläche von 80 ha). Dreißig Teiche, in der Regel mit Schilf und Feuchtgebieten gesäumt sind die Hauptlebensraum der Reserve.

        

Vögel und Vogelkalender

Dieser Bereich ist von  großem ornithologischen Interesse. In der Tat nisten auf dem Gebiet nahe der Grenze von Luxemburg, einige selten gewordene Arten. Z.B. die Beutelmeise, die Rohrdommel oder Drosselrohrsänger.

Mehr als 220 Vogelarten wurden in dem Gebiet, von denen einige zum ersten Mal in Luxemburg beobachtet wurden.

Im Frühling begrüßt das Haff rund 80 Vogelarten zum Brüten, darunter die Zwergdommel, der Drosselrohrsänger, Beutelmeise, der Haubentaucher, der Knappe Hawk, Tafelente und Reiherente.

Im Herbst, also während der Migration der Zugvögel, können Sie Flussfischadler, Moorente, Silberreiher, Seidenreiher, Purpurreiher und mehr als 20 Arten von Küstenvögel zu beobachten.

Unter den bereits hier heimisch gewordenen  Raritäten sind z.B. der Rote Halstaucher, Weißflügel-Seeschwalbe der Rohrschwirl, Seggenrohrsänger und Gelbbrauenlaubsänger.

Im Winter sind die Bekassine, der Zwergsäger, Rohrdommel und der Redthroated Seetaucher und außergewöhnlich arktischen Winter kommen auf dieser riesigen Fläche von Kies.

          

Naturschutzgebiet »Stromberg« 

Auf dem Areal eines ehemaligen Gipsabbaugebiets befindet sich heute das »Naturschutzgebiet Strombierg«, das durch einen Lehrpfad von 4,5 km Länge erschlossen ist.

Hier entwickelten sich eine Reihe von geschützten Pflanzenarten und eine reichhaltige Fauna.

Der Lehrpfad ist gut ausgeschildert. Startpunkt ist unter der Brücke in Schengen.

       

»Manternacher Fiels«

Im Hinterland der luxemburgischen Moselregion befindet sich die Betreuungsstätte »A Wiewesch«, ein ehemaliges Bauernhaus, das im malerischen Dörfchen Manternach restauriert wurde. Hier können Sie das Bauern- und Landleben entdecken.

Vor den Toren des Zentrums liegt das Naturreservat »Manternacher Fiels« welches sich auf 132 ha entlang des Tals der Syre erstreckt.

Mehrere didaktische Wanderpfade lassen Sie eine Region entdecken, in der unter anderem einer der Hauptlebensräume des europäischen Schutzgebiet Netzes Natura 2000, der Schluchtenwald, fortbesteht. Letzterer ist einzigartig auf nationalem Niveau, durch seine Größe und seinen naturbelassenen Zustand. Entdecken Sie den ländlichen Raum, die Geschichte und die Kultur, beobachten sie den ausgedehnten Landbau, die Bienenzucht, die Obstgärten und die Wasseraufbereitungsanlagen … sowie zahlreiche Panorama Aussichten auf ihrem Parcours.